Grundordnung des kirchlichen Dienstes

Das Arbeitsrecht der katholischen Kirche basiert auf der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse. Sie wurde von der Deutschen Bischofskonferenz am 22.09.1993 beschlossen und zuletzt am 27.04.2015 überarbeitet und in wesentlichen Punkten liberalisiert. Die Grundordnung wurde von den (Erz-)Bischöfen in ihren Diözesen als Kirchengesetz in Kraft gesetzt und gilt für alle in einer Einrichtung der kath. Kirche Tätigen.

Sie umfasst 10 Artikel und regelt im Wesentlichen

  • die Grundprinzipien des kirchlichen Dienstes,
  • die Begründung des Arbeitsverhältnisses,
  • die Loyalitätsverpflichtungen und
  • die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen.

Die Grundordnung sichert den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u. a. folgende Rechte zu:

  • Beteiligung an der Gestaltung der Arbeitsbedingungen in paritätisch besetzten Kommissionen,
  • Wahl und Mitarbeit in der Mitarbeitervertretung als kirchlichem Betriebsrat,
  • Anspruch auf Fort- und Weiterbildung.

Download: Grundordnung des kirchlichen Dienstes